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Die Geschichte von Ceres Seeds

Die Geschichte von Ceres Seeds

Ceres Seeds ist eine 100% heimisch gezüchtete holländische Saatgut-Firma. Ihre Geschichte führt zurück ins Jahre 1988, als ihre Gründer erste Erfahrungen mit Samen und Stecklingen machten. Von einem der Gründer erzählt man sich eine bekannte Anekdote: Er kaufte seine ersten Stecklinge und Growing-Utensilien im Sinsemilla Fan Club – in Begleitung seiner Großmutter! Zu dieser Zeit machten die Mitglieder des Ceres Seeds Team ihre ersten (noch) unsicheren Schritte auf dem Boden, der später grazile Pflanzen hervorsprießen lassen sollte. In den frühen 1990ern arbeiteten sie sowohl für den betagten, berühmt-berüchtigten Dreadlock Coffeeshop in Amsterdams Rotlichtbezirk, als auch für angesehene Samenbanken wie die Sensi Seed Bank. Hier lernten sie die Handwerkstricks um gelungene Kreuzungen und starke, gesunde Pflanzen anzubauen.

Ceres Seeds ursprüngliches (Landrassen-) Saatgut kam vom importierten jamaikanischen, thailändischen und kolumbianischen Weed, welches den Vorrat vieler Coffeeshops in Amsterdam darstellten bevor die modernen Sorten sich breit machten. Mit ein Bisschen Unterstützung von Freunden aus allen Ecken und Enden der holländischen Cannabis-Industrie gelang es ihnen auch, einige Indica-dominante Sorten aufzutreiben, die schon seit vielen Generationen in Holland gewesen waren.

In den späten 90ern schossen Samenbanken wie Pilze aus dem Boden. Das Ceres Seeds Team war überrascht, dass viele dieser neuen Firmen F2 Sorten (Hybriden gekreuzt mit Hybriden) hervorbrachten. Das Team beschloss daher, nun auch ernst zu machen und so richtig im Anbau-Spiel mitzumischen – mit seinen eigenen F1-Sorten. Die Philosophie, mit der es an die Pflanzenzucht heranging, war relativ simpel: Einfachheit, Zuverlässigkeit und 100% stabile Züchtungen. Ceres begann die Zucht mit Landrassen-Saatgut von Sensi und mit den Samen der sehr starken Indica Sorten, die über die Jahre in Holland zusammengetragen worden waren. „Dann“, so Ceres Seeds, „erinnerten wir uns an die alten Sativa Samen aus all den Weed-Beuteln die wir vor zehn oder fünfzehn Jahren geraucht hatten. Wir fingen an zu testen, anzubauen, zu experimentieren, auszuwählen und zu reproduzieren, wobei wir nur die besten Samen aus all unseren Sammlungen benutzten“. 1999 machte das Team einen großen Schritt und gründete Ceres Seeds. Der Name stammt von Ceres, der römischen Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit und der mütterlichen Liebe. Ihr Name wiederum ist vom indoeuropäisch ursprachlichen Wortstamm „ker“ abgeleitet, welcher Wachstum und Erschaffung impliziert (z.B. lat. crescere = „wachsen“, lat. creo = „ich schaffe“) und noch heute zum Beispiel im Wort „Cerealien“ zu finden ist, mit welchem ‚Feldfrüchte’ (Getreide) zu ehren der Göttin noch immer bezeichnet werden.

Die erste F1-Sorte aus dem Hause Ceres, ‚White Panther’ (vormals ‚White Smurf’), wurde im Jahre 2000 vorgestellt. Mit der unbezahlbaren Unterstützung des wohlbekannten Titels „Smurf“ (zu Deutsch „Schlumpf“), der auf einen altbekannten lokalen Coffeeshop verweist, gewann die Sorte in dem Jahr zwei High Times Cannabis Cup Auszeichnungen. Durch diesen Erfolg motiviert und ermutigt führte das Ceres Team seine Arbeit fort und stellte seine www.ceresseeds.com Website mit einer erweiterten Auswahl online. Sorten wie Northern Lights x Skunk #1, Ceres Kush und White Indica wurden dem Angebot hinzugefügt. Ceres entwickelte außerdem auch eine eigene diskrete Verpackungsmethode, ein Design welches zu so etwas wie einem Standard in der Hanfsamenindustrie herangewachsen ist.

http://www.ceresseeds.com/online/images/stories/viper-madness-cannabis-cup-party-with-john-sinclair-in-amsterdam

Ceres Seeds ist im Laden Hempshopper in Amsterdam zu Hause, welcher seine Tore 2004 auf dem Nieuwezijds Voorburgwal öffnete. Von hier aus half Ceres dabei, das erste Grass-A-Matazz in 2005 zu entwickeln und zu organisieren. Das Grass-A-Matazz ist eine Jazz ’n Grass Party, auf welcher unter anderem der legendäre John Sinclair vertreten ist. Es findet während des jährlichen High Times Cannabis Cup statt und repräsentiert die Blues und Jazz Wurzeln der Geschichte des Cannabis. Auf der zweiten Grass-A-Matazz Party stellte das Ceres Team seine neue Kreuzung ‚Fruity Thai’ vor. Diese Sorte gewann den zweiten Preis in der Indica Kategorie des Cannabis Cup im Folgejahr.

 
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